Juli 2016: Gut gerüstet für den Ernstfall

Ein Unglücksfall am Gautinger Gymnasium, mehrere Verletzte und viele weitere Betroffene – zum Glück war dies am 1. Juli 2016 nur eine Übung der Bereitschaften des Landkreises Starnberg. Um die neuen Konzepte für solche Einsätze testen zu können, schauspielerten mehr als 40 Mimen, unter denen auch viele Kinder waren, für die Einsatzkräfte. Einige Menschen mussten medizinisch, andere wiederum psychisch betreut werden und manche brauchten aufgrund der Temperaturen auch einfach nur etwas zu trinken.

Die Bereitschaft Seefeld beteiligte sich an dieser Großübung mit mehreren Helfern im Betreuungsdienst, im Sanitätsbereich, in der psychosozialen Notfallversorgung und im Bereich der Information und Kommunikation. Die Helfer unterstützten dabei den Sanitätszug sowie den Einsatzleitwagen und richteten eine Betreuungsstelle für die unverletzten Betroffenen ein. Für die Menschen, die zwar nicht verletzt waren, aber trotzdem eine Betreuung brauchten, stellten sie Getränke und unter anderem Gulaschsuppe sowie Grillgut zur Verfügung. Sogar für eine vegetarische Version war gesorgt. „Die Verpflegungsstelle war wirklich super umgesetzt und die Versorgung der Betroffenen und der Helfer ging unglaublich zügig“, lobt die Seefelder Bereitschaftsleiterin und Zugführerin Melanie Barth.

Im Ganzen lief der vermeintliche Einsatz am Gautinger Gymnasium sehr zügig, denn schon eine gute halbe Stunde nach Einsatzbeginn, war eine erste Behandlung der Verletzten am Behandlungsplatz möglich. Die Übung forderte den Helfern einiges ab. Einige kamen an ihre körperlichen Grenzen, strengten sich aber trotzdem weiter an und nahmen die Übung sehr ernst. Auch wenn die Übung bereits nach zwei Stunden vorbei war, so waren die Helfer mit der Vor- und Nachbereitung doch den gesamten Tag mit diesem „Notfall“ in Gauting beschäftigt. Beispielsweise mussten bis in den Abend alle Fahrzeuge geputzt und wieder einsatzklar gemacht werden.

Die Übung hat gezeigt, dass die Helfer der unterschiedlichen Bereitschaften im Ernstfall äußerst effizient und erfolgreich zusammenarbeiten. „Gerade solche Großschadensereignisse zeigen immer wieder, wie wichtig routiniertes Handeln ist und welche Bedeutung eine kontinuierliche Übung hat“ bestätigt die Seefelder Bereitschaftsleiterin. Auch deswegen legen die Helfer der Bereitschaft Seefeld jedes Jahr erneut eine Reanimations- und Defibrillationsprüfung ab und bilden sich zweimal im Monat an den Bereitschaftsabenden weiter.

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